Die Zeitreise geht weiter - Fünftes Bronzerelief zur Geschichte des TRIOTOP Köln aufgestellt

Köln, den

Die Geschichte des TRIOTOP Köln wird jetzt von einem weiteren Kunstwerk erzählt. Im Rahmen des TRIOTOP-Sommerfestes wurde das fünfte vom Kölner Künstler Bernd Grimm gestaltete Bronzerelief am Fuße der Belvederebrücke aufgestellt.

Enthüllten gemeinsam das fünfte Bronzerelief zur Geschichte des Landschafts- und Gewerbeparks TRIOTOP: Initiator Anton Bausinger und der Künstler Bernd Grimm. Foto: Stahl
Enthüllten gemeinsam das fünfte Bronzerelief zur Geschichte des Landschafts- und Gewerbeparks TRIOTOP: Initiator Anton Bausinger und der Künstler Bernd Grimm. Foto: Stahl

Insgesamt werden es einmal sieben Bronzereliefs sein, die die Geschichte und Transformation des Stadtgebietes im Kölner Westen vom Ackerland bis zum Landschafts- und Gewerbepark TRIOTOP von 1893 bis 2020 dokumentieren.

Die ein Meter mal ein Meter großen Bronzereliefs zeichnen den Wandel der Strukturen des Standortes nach: von der Landwirtschaft über gewerbliche und industrielle Nutzungen, dem Brachfallen von Teilen des Areals und der Entwicklung des Biotops am Wassermannsee bis hin zur Weiterentwicklung zu einem Landschafts- und Gewerbepark mit hochwertiger und mehrfach ausgezeichneter Architektur.

Das jetzt aufgestellte fünfte Relief dokumentiert die Situation im Jahr 2000: Der Wassermannsee hat sich zum Biotop entwickelt. Zwölf Hektar misst die Fläche im linken oberen Quadranten, die als Bauhof und Lager dient. Sie wird sich in das TRIOTOP verwandeln. Verändert haben sich auch die Verkehrswege: Die Militärringstraße ist vollständig auf vier Spuren ausgebaut. Neu errichtet ist die Veranstaltungshalle EnergyDome, der ab 2001 auch dem Kölner Profibasketballverein RheinEnergie Köln bzw. den Köln99ers als Spielstätte dient.

Die weiteren Bronzereliefs, die später einen kompletten Fries bilden, werden die Situation in den Jahren 2010 und 2020 (Fertigstellung des TRIOTOP) nachzeichnen. Weitere Infos zu dem Bronzerelief.

Architektur – Natur – Kunst

Der seit 2005 auf einer Fläche von rund zehn Hektar entwickelte Gewerbe- und Landschaftspark, der sich durch die Verbindung von hochwertiger Architektur und Natur auszeichnet, lädt ein, neben den Bronzereliefs noch eine Reihe weiterer Kunstwerke zu betrachten. So zum Beispiel die im vergangenen Jahr in der entstehenden Bildungslandschaft im östlichen Bereich des TRIOTOP aufgestellte Skulptur „Forum“ des in Köln geborenen Architekten und Künstlers Simon Ungers oder auch die in Beton gegossenen Werke „4Wellenwand“ und „Krötenwanderung“ des Aachener Bildhauers Thomas Torkler.

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