Skulptur „Forum“ von Simon Ungers im TRIOTOP Köln aufgestellt

Meisterhafte Verbindung von Architektur und Skulptur

Köln, den

Der Landschafts- und Gewerbepark in Köln-Vogelsang ist um ein weiteres Kunstwerk reicher. Heute wurde die Skulptur „Forum“ des in Köln geborenen Architekten und Künstlers Simon Ungers in der entstehenden Bildungslandschaft im östlichen Bereich des TRIOTOP der Öffentlichkeit vorgestellt.

Mit seinem 5 x 3 x 2 Meter großen Kunstwerk zitiert Simon Ungers das „Forum Romanum“. „Es ist eine fragmentarische Erinnerung in reduzierter Formensprache“, erläuterte seine Schwester Sophia Ungers, die Geschäftsführerin des Ungers Archiv für Architekturwissenschaft in Köln ist, bei der Präsentation. Die morbide Materialität des Bims stehe dabei für die Vergänglichkeit allen Seins und Schaffens. Entworfen hatte der Künstler die Skulptur, die aus der Werkserie „Arbeiten in Bimsstein“ stammt, bereits im Jahr 2005.

tl_files/fw/inhalte/pressemitteilungen/2015/simon_unger_2.png

Simon Ungers, der im Jahr 2006 im Alter von nur 48 Jahren nach langer Krankheit verstarb, ist Sohn des berühmten Kölner Architekten Oswald Mathias Ungers. Internationale Aufmerksamkeit errang Simon Ungers mit dem Bau des „T-House“, einem Gebäude aus COR-TEN-Stahl in Wilton, New York, und dem „Cube-House“ aus Betonstein in Ithaca, New York. 1995 gewann sein Entwurf für das Holocaust-Mahnmal in Berlin einen von zwei ersten Preisen, später wurde nach einer Neuauslobung des Wettbewerbs ein anderer Entwurf realisiert.

„Die Schwelle in den nächsten Schritt des Lebens“

Simon Ungers, dessen Werke sich durch die meisterhafte Verbindung von Architektur und Skulptur auszeichnen, wollte „mit seiner architektonisch angelegten Skulptur ‚Forum‘ die Schwelle in den nächsten Schritt des Lebens andeuten“, erklärte Sophia Ungers.

Genau diese Leitidee des Künstlers war Anlass für Initiator und Förderer Anton Bausinger, der als Geschäftsführender Gesellschafter der Friedrich Wassermann GmbH Investor und Entwickler des Gewerbe- und Landschaftsparks ist, die Skulptur in der neuen Bildungslandschaft im TRIOTOP aufzustellen. „Es ist der ideale Standort, denn hier stehen junge Menschen immer wieder aufs Neue ‚an der Schwelle in den nächsten Schritt ins Leben‘“, so Anton Bausinger. Bis 2019 wird die Bildungslandschaft im TRIOTOP, die derzeit aus der „Aktiven Schule Köln“ sowie der Kindertageseinrichtung „Erdmännchen“ besteht, um eine sechszügige Gesamtschule der Stadt Köln erweitert.

Architektur – Natur – Kunst

Der seit 2005 auf einer Fläche von rund 10 Hektar entwickelte Gewerbe- und Landschaftspark, der sich durch die Verbindung von hochwertiger Architektur und Natur auszeichnet, lädt neben der jetzt aufgestellten Skulptur von Simon Ungers ein, noch eine Reihe weitere Kunstwerke zu betrachten: so zum Beispiel die in Beton gegossenen Werke „4Wellenwand“ und „Krötenwanderung“ des Aachener Bildhauers Thomas Torkler oder auch die Bronzereliefs es Kölner Künstlers Bernd Grimm, die die Geschichte des Standortes seit 1893 erzählen.

Das TRIOTOP ist – nicht nur für Kunstinteressierte – auch mit öffentlichen Verkehrsmitteln gut zu erreichen: Mit der S-Bahn (S12/13 Station Müngersdorf/TechnologiePark), der Buslinie 140 sowie auch zu Fuß oder mit dem Fahrrad, zum Beispiel vom Kölner Westen aus über die 2010 errichtete Belvederebrücke.

tl_files/fw/inhalte/pressemitteilungen/2015/simon_unger_3.png

Simon Ungers – Künstler und Architekt
Presseberichte

Zurück